Die Kunst, aus Zitronen Limonade zu machen

Vom konstruktiven Umgang mit Kritik.

Kritisiert werden und Kritik üben gehört zu den heiklen Situationen im Leben und ist zugleich eine Grundqualifikation für den Umgang miteinander in Beruf, Familie, Freundschaft und Ehrenamt. Die Journalistin Karin Vorländeraus Nümbrecht beleuchtet humorvoll und alltagsnah „kritische“ Situationen, in denen man schnell „sauer“ sein könnte. Lebensnah zeigt sie alltagstaugliche Möglichkeiten des Umgangs mit Kritik auf. Was ist nötig, damit Kritik heilsam, belebend und klärend wirkt – wie Zitronensaft? Welche Dosis ist bekömmlich – und was, wenn Kritik an Grenzen stößt?

Heute schon die Welt gerettet?

Die eigenen Motive beim Helfen wollen verstehen, Ziel und Grenze der eigenen Möglichkeiten reflektieren. Engagement mit Hoffnung, Augenmaß und Sachverstand

Vergleichen verboten!?

Von der Kunst, sich selbst und andere als einmalige Menschen wahrzunehmen, die Stärken und Schwächen wahrzunehmen und aus einem unfruchtbaren inneren Wettbewerb herauszukommen.

Macht Scheitern gescheit?

Wir sind auf Erfolg getrimmt – aber was, wenn die Straße des Erfolges uns verschlossen ist und wir das Gefühl haben, in einer Sackgasse gelandet zu sein? Wie lernen wir, mit Scheitern und Versagen umzugehen und eine Lebenshaltung zu entwickeln, in der Versehrtheit und eine heilende Gottesbeziehung Raum haben?

Endlich Schluss mit eigentlich…

Entdecken, was ich will, und vertreten, was ich nicht (mehr) will. Den eigenen Einreden und Fallen auf die Spur kommen, die verhindern, das ich endlich tue, was ich will und was für mich und andere gut ist.

Herausforderung: Älter werden „For ever young?“

Fit, gesund und faltenfrei bis kurz vor neunzig, so sollen und wollen(?) viele Menschen sein. Alt werden und alt sein gilt eher als Makel denn als Würde. Wie gestalten wir das eigene Älterwerden? Wie entdecken wir Würde, Glück und die Aufgabe und Chance des Älterwerdens und Altseins?

Die Kunst, sich richtig zu ärgern

Ärger, Zorn und Wut sind Tabu-Gefühle, die man am liebsten verdrängt. „Mensch ärgere dich nicht“, heißt im Allgemeinen die Devise. Besonders Frauen wird selten zugestanden, dass sie ihrem Ärger Luft machen. Aber Ärger, Zorn und Wut können auch wichtige Signale sein, die mich auf eine Verletzung meiner Grenzen aufmerksam machen. Wie kann ich meinen Ärger fruchtbar machen und die Energie, die in ihm steckt für Lösungen fruchtbar machen, die dazu führt, das Konflikte fruchtbar gemacht werden?

Die Midlife-Chance

Weithin werden die Jahre der Lebensmitte als Krise dargestellt. Ich versuche, Chancen und Schönheit dieses Lebensabschnitts darzustellen, zum Innehalten, Bilanzziehen und Pläneschmieden zu verlocken.

Loslassen und frei sein!

Wer fest hält, sitzt am Ende fest. Es geht in allen Bereichen und Beziehungen des Lebens, darum, sich innerlich zu lösen, frei zu geben und so selbst Freiheit zu gewinnen.

Mit Sorgen leben – sorgsam leben

Auf die Plätze fertig los: Wir kann man Sorgen und Problemen zu Leibe rücken, die zu fast jedem Leben gehören? Wie komme ich heraus aus der lähmenden Fixierung auf das, was schwierig, schwer und scheinbar unabänderlich ist? Wie gewinne ich neue Möglichkeiten, auch mit Sorgen, die mein Leben dauerhaft begleiten zu leben? Wie kommt Bewegung in das, was mich nach unten zieht? Und wo gibt es Kraftquellen, um Lasten, die mir niemand abnimmt, zu tragen?

Männer machen Geschichte – Frauen machen sauber Vom Wert und Unwert weiblicher Arbeit

Was ist Frauenarbeit wert? Wie wird sie in der Gesellschaft bewertet? Und wie bewerten Frauen selbst, wir sie an unbezahlter Familienarbeit leisten?. Wie passen Erwerbsarbeit und Familienarbeit zusammen – und wie ist sie zwischen Männern und Frauen verteilt?

Ein Mutmach-Thema für Frauen, die ihren Weg zwischen Kindern, Küche und Karriere suchen und finde wollen..– Spritzig – und an manchen Stellen durchaus auch mit wohldosierten Spitzen gegen scheinbar unumstößliche Rollen- und Arbeitsteilung.

Lebensstil – Lebensziel

Leistung, Arbeit und Konsum bestimmen unsere Gesellschaft. Wir sind wert, was wir leisten und was wir uns leisten können, das ist die Botschaft, die uns von Kindesbeinen an begleitet. Aber: Nichts, was wirklich zählt: Glück, Liebe, Gesundheit, Beziehung, können wir uns erarbeiten oder kaufen. Dennoch beeinflusst diese Grundhaltung unserer Gesellschaft und fast unmerklich in allen Lebensbereiche und Beziehungen. Im Vortrag, zu dem auch Bilder und Texte gehören, frage ich – vom Evangelium her nach lebbaren Alternativen.