Männer machen Geschichte– Frauen machen sauber?

Kinder, Küche und Karriere zu vereinbaren, das gleicht oft genug einem Jonglier-Kunststück. Vor allem Frauen stehen vor der Frage, wie sie den vielfältigen Ansprüchen gerecht werden können, die in Familie, Beruf und Privatleben auf sie zukommen. Und es sind die Frauen, die weltweit und auch bei uns immer noch um gerechte Bezahlung, Gleichberechtigung und Mitwirkung kämpfen müssen

Gar nicht selten gibt es mit der Geburt des ersten Kindes eine „Rolle rückwärts“, und die überwunden geglaubten Rollenverteilungen und Erwartungen erweisen sich als höchst lebendig.

Spritzig, alltagsnah und mit einem Blick über den Tellerrand gegen eine Rollen- und Arbeitsteilung, die noch immer dafür sorgt, dass Frauen es schwerer haben als Männer ihre Talente und ihr Können  einzubringen, präsentiert die Pädagogin und Journalistin das Mutmach-Thema für Frauen und Männer, die ihren Weg zwischen Kindern, Küche und Karriere suchen und hoffentlich finden.

Die Kraft der Dankbarkeit – das Gute im eigenen Leben entdecken

„Alles, was unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt, wächst und gedeiht“, sagt die Volksweisheit. Warum also die Aufmerksamkeit nicht ganz bewusst auf das lenken, was mir an Gutem widerfahren ist? Warum nicht das anschauen, was ich geschafft und bewältigt habe? Warum nicht das in den Blick nehmen, was ich anderen verdanke oder was mir geschenkt und zugefallen ist?

Karin Vorländer lädt zu einer facettenreichen Entdeckungsreise zum Guten im eigenen Leben ein. Sie macht Mut, Abschied zu nehmen von der „Staubsaugermentalität“, mit der alles Unvollkommene, Schwere und Sorgenvolle angesogen wird.
 Den Blick auf das Gute im Leben zu richten, hat nichts mit Schönfärberei oder Verdrängen zu tun. Im Gegenteil. Die heilende Kraft der Dankbarkeit kann helfen, das Leben in seiner Schönheit und Tiefe zu erleben, sich auch mit Versagen, Scheitern und Mangel im eigenen Leben zu versöhnen und am Leben derer Anteil zu nehmen, die hier und weltweit zu den Gebeugten und Belasteten gehören.

Die Kunst, aus Zitronen Limonade zu machen

Vom konstruktiven Umgang mit Kritik.

Kritisiert werden und Kritik üben gehört zu den heiklen Situationen im Leben und ist zugleich eine Grundqualifikation für den Umgang miteinander in Beruf, Familie, Freundschaft und Ehrenamt. Die Journalistin Karin Vorländeraus Nümbrecht beleuchtet humorvoll und alltagsnah „kritische“ Situationen, in denen man schnell „sauer“ sein könnte. Lebensnah zeigt sie alltagstaugliche Möglichkeiten des Umgangs mit Kritik auf. Was ist nötig, damit Kritik heilsam, belebend und klärend wirkt – wie Zitronensaft? Welche Dosis ist bekömmlich – und was, wenn Kritik an Grenzen stößt?

Heute schon die Welt gerettet?

Die eigenen Motive beim Helfen wollen verstehen, Ziel und Grenze der eigenen Möglichkeiten reflektieren. Engagement mit Hoffnung, Augenmaß und Sachverstand

Vergleichen verboten!?

Von der Kunst, sich selbst und andere als einmalige Menschen wahrzunehmen, die Stärken und Schwächen wahrzunehmen und aus einem unfruchtbaren inneren Wettbewerb herauszukommen.

Macht Scheitern gescheit?

Wir sind auf Erfolg getrimmt – aber was, wenn die Straße des Erfolges uns verschlossen ist und wir das Gefühl haben, in einer Sackgasse gelandet zu sein? Wie lernen wir, mit Scheitern und Versagen umzugehen und eine Lebenshaltung zu entwickeln, in der Versehrtheit und eine heilende Gottesbeziehung Raum haben?

Endlich Schluss mit eigentlich…

Entdecken, was ich will, und vertreten, was ich nicht (mehr) will. Den eigenen Einreden und Fallen auf die Spur kommen, die verhindern, das ich endlich tue, was ich will und was für mich und andere gut ist.

Herausforderung: Älter werden „Forever young?“

Fit, gesund und faltenfrei bis kurz vor neunzig, so sollen und wollen(?) viele Menschen sein. Alt werden und alt sein gilt eher als Makel denn als Würde. Wie gestalten wir das eigene Älterwerden? Wie entdecken wir Würde, Glück und die Aufgabe und Chance des Älterwerdens und Altseins?

Die Kunst, sich richtig zu ärgern

Ärger, Zorn und Wut sind Tabu-Gefühle, die man am liebsten verdrängt. „Mensch ärgere dich nicht“, heißt im Allgemeinen die Devise. Besonders Frauen wird selten zugestanden, dass sie ihrem Ärger Luft machen. Aber Ärger, Zorn und Wut können auch wichtige Signale sein, die mich auf eine Verletzung meiner Grenzen aufmerksam machen. Wie kann ich meinen Ärger fruchtbar machen und die Energie, die in ihm steckt für Lösungen fruchtbar machen, die dazu führt, das Konflikte fruchtbar gemacht werden?

Die Midlife-Chance

Weithin werden die Jahre der Lebensmitte als Krise dargestellt. Ich versuche, Chancen und Schönheit dieses Lebensabschnitts darzustellen, zum Innehalten, Bilanzziehen und Pläneschmieden zu verlocken.

Loslassen und frei sein!

Wer fest hält, sitzt am Ende fest. Es geht in allen Bereichen und Beziehungen des Lebens, darum, sich innerlich zu lösen, frei zu geben und so selbst Freiheit zu gewinnen.

Mit Sorgen leben – sorgsam leben

Auf die Plätze fertig los: Wir kann man Sorgen und Problemen zu Leibe rücken, die zu fast jedem Leben gehören? Wie komme ich heraus aus der lähmenden Fixierung auf das, was schwierig, schwer und scheinbar unabänderlich ist? Wie gewinne ich neue Möglichkeiten, auch mit Sorgen, die mein Leben dauerhaft begleiten zu leben? Wie kommt Bewegung in das, was mich nach unten zieht? Und wo gibt es Kraftquellen, um Lasten, die mir niemand abnimmt, zu tragen?

Lebensstil – Lebensziel

Leistung, Arbeit und Konsum bestimmen unsere Gesellschaft. Wir sind wert, was wir leisten und was wir uns leisten können, das ist die Botschaft, die uns von Kindesbeinen an begleitet. Aber: Nichts, was wirklich zählt: Glück, Liebe, Gesundheit, Beziehung, können wir uns erarbeiten oder kaufen. Dennoch beeinflusst diese Grundhaltung unserer Gesellschaft und fast unmerklich in allen Lebensbereiche und Beziehungen. Im Vortrag, zu dem auch Bilder und Texte gehören, frage ich – vom Evangelium her nach lebbaren Alternativen.